Ziel

Das erworbene sporttheoretische und sportpraktische Wissen in die athletische Grundausbildung und in die Trainingspraxis der jeweiligen Sportart umzusetzen, Trainingseinheiten im Nachwuchs(leistungs)- und Breitensport systematisch zu planen und pädagogisch-methodisch wirkungsvoll anzuleiten sowie Trainingsgruppen in Vereinen selbstständig zu führen und zu betreuen.

Kursinhalte

  • Sportpädagogische, sportpsychologische und ethische Grundlagen für den Trainingsbetrieb
  • Angewandte Trainings- und Bewegungslehre in Theorie und Praxis
  • Trainingseinheiten zur Verbesserung der konditionellen und koordinativen Fähigkeiten sowie sportmotorischer Fertigkeiten
  • Aktuelle Wettkampfregeln im Kyorugi- und Poomsae-Bereich, Ausbildungen nach WT Standards (Level 1), Referee, Details, Wettkampfsysteme und Punktevergabe bei Turnieren
  • Trainingsgestaltung und wettkampfspezifische Trainingsmethoden; Belastungsparameter; Kräftigung und Sprungkraft im Taekwondo – speziell für Kyorugi, Stabilität im Poomsae-Bereich; Grundprinzipien des Krafttrainings im Kinder- und Jugendalter (z. B. muskuläre Dysbalancen); Beweglichkeitstraining im Taekwondo; Schnelligkeit (Plyometrics und Schnellkraft und Agility beim Wettkamp)
  • Trainingsziel Praxis: Lernen (Grobform), Üben (Feinform), Anwenden (Festigen) – Grundtechnik beibringen, Grundtechnik verfeinern, Grundtechnik perfektionieren

Eignungsprüfungskriterien

  • Abgeschlossene Übungsleiterausbildung des Verbandes
  • Mindestgraduierung: 1. Dan ÖTDV
  • Eignungsprüfungskriterien
    • Poomsae- und Grundtechniken: Taeguk 1 bis Taebaek
    • Kyorugi- und Standardbeintechniken: Kurzdemonstration
    • Hanbon Kyorugi: 15 Techniken
    • Hosinsul: Grundsätze der Selbstverteidigung inkl. Fallschule
    • Theorie: Regelkunde, Fachsprache

Wird eine Finalteilnahme bei österreichischen Meisterschaften (allgemeine Klasse, entsprechende Disziplin), die nicht länger als 5 Jahre zurückliegen, nachgewiesen, entfällt die Eignungsprüfung. Der Nachweis ist durch Ergebnislisten zu erbringen, die vom entsprechenden Landesverband beglaubigt wurden.

Aufnahmebedingungen

  • Die Aufnahmewerberin bzw. der Aufnahmewerber muss im Jahr der Abschlussprüfung das 18. Lebensjahr vollendet haben.
  • Ärztliche Bestätigung über die medizinische Eignung für die Sportausübung, die zum Zeitpunkt der Eignungsprüfung nicht älter als 6 Monate ist
  • Bestehen der Eignungsprüfung.
  • Strafregisterbescheinigung Kinder- und Jugendfürsorge bitte eingescannt ausschließlich an den Ausbildungsleiter des Verbandes senden: Mag. Gunther Attarpour, E-Mail: gunther.attarpour@univie.ac.at. Details bitte beim Fachverband nachfragen. Informationen finden Sie online unter:
    Strafregisterbescheinigung Kinder- und Jugendfürsorge
    Das Formular wird vom Verein oder vom Verband ausgefüllt:
    https://www.oesterreich.gv.at/dam/jcr:1fac2c9f-ba7b-4dc9-be11-d7a3d0678bed/Bestaetigung_SBKJF.pdf

Abschlussvoraussetzungen

  • Bis zur Abschlussprüfung ist eine Qualifikation im Bereich „Erste Hilfe“ durch den erfolgreichen Abschluss eines Erste-Hilfe-Kurses im Ausmaß von mindestens 6 Stunden vorzulegen, der den Vorgaben bekannter Rettungsorganisationen entspricht und vor nicht mehr als 5 Jahren (gerechnet vom Ausbildungsbeginn) absolviert wurde.
  • Bis zur Abschlussprüfung ist ein 20-stündiges Praktikum in der Sportart zu absolvieren, z. B. in einem Sportverein oder einer Schule.

Abschlussprüfung

  • Mündliche Prüfungen in den Fächern:
    Angewandte Trainingslehre
    Angewandte Bewegungslehre
    Sportbiologie
  • Praktische Prüfungen in den Fächern:
    Allgemeine praktisch-methodische Übungen (Lehrauftritt)
    Sportartspezifische praktisch-methodische Übungen (Lehrauftritt)

Fachverband

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