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Das erworbene sporttheoretische und sportpraktische Wissen in die athletische Grundausbildung und in die Trainingspraxis der jeweiligen Sportart umzusetzen, Trainingseinheiten im Nachwuchs(leistungs)- und Breitensport systematisch zu planen und pädagogisch-methodisch wirkungsvoll anzuleiten sowie Trainingsgruppen in Vereinen selbstständig zu führen und zu betreuen.
Kursinhalte
Sportpädagogische, sportpsychologische und ethische Grundlagen für den Trainingsbetrieb
Angewandte Trainings- und Bewegungslehre in Theorie und Praxis
Trainingseinheiten zur Verbesserung der konditionellen und koordinativen Fähigkeiten sowie sportmotorischer Fertigkeiten
Qualifikation für das leistungssportliche Aufbau- und Anschlusstraining im Kunstturnen
Trainingsmethoden zur Entwicklung der Basiselemente an den einzelnen Kunstturngeräten
Erwerb von Kenntnissen der Wertungsvorschriften des österreichischen Wettkampfprogramms und der internationalen Wertungsvorschriften
Fehlererkennung sowie Korrektur von Bewegungsabläufen inkl. zielgerichteten Helfens und Sicherns
Eignungsprüfungskriterien
Kunstturnen männlich:
Boden: - Handstand aufschwingen und abrollen - Rolle rückwärts (Felgrolle) - Rad und Rondat - Überschlag vorwärts (auch mit Hilfe)
Pferd: - Einspreizen und Ausspreizen beidseitig - Kreisen beider Beine (auch am Kübel)
Ringe: Stützposition, Grundschwung, Schleudern und Abgang
Reck: Kippe, Umschwung, Unterschwung und Grundschwung
Kunstturnen weiblich:
Sprung: - Handstützüberschlag über Tisch (Höhe: 110 cm) - Hock oder Grätsche über Tisch (Höhe: 110 cm)
Stufenbarren: - Kippe (Art freigestellt) – auch mit Hilfe - Rückschwung, Umschwung und Grundschwünge
Schwebebalken (120 cm): - Querstand vor dem Balken und Auflaufen am Schwebebalkenende - Verbindung von 2 gymnastischen Elementen aus dem CdP (Code de Pointage) - Aufschwingen in den flüchtigen Handstand und Abgang: Rondat
Boden: - Handstandabrollen und Handstützüberschlag vorwärts - Kombination von 2 gymnastischen Sprüngen aus dem CdP (Code de Pointage) - Radwende (Rondat) und Handstützüberschlag rückwärts (Flickflack) – auch mit Hilfe
Aufnahmebedingungen
Eine vom ÖFT lizenzierte bzw. eine ÖFT-Übungsleiterausbildung ist für die Aufnahme in diese Ausbildung erforderlich. (Der Nachweis über die positiv abgeschlossene Ausbildung muss der Anmeldung in Kopie beigelegt werden.)
Die Aufnahmewerberin bzw. der Aufnahmewerber muss im Jahr der Abschlussprüfung das 18. Lebensjahr vollendet haben.
Ärztliche Bestätigung über die medizinische Eignung für die Sportausübung, die zum Zeitpunkt der Eignungsprüfung nicht älter als 6 Monate ist
Bestehen der Eignungsprüfung
Abschlussvoraussetzungen
Bis zur Abschlussprüfung ist eine Qualifikation im Bereich „Erste Hilfe“ durch den erfolgreichen Abschluss eines Erste-Hilfe-Kurses im Ausmaß von mindestens 6 Stunden vorzulegen, der den Vorgaben bekannter Rettungsorganisationen entspricht und vor nicht mehr als 5 Jahren (gerechnet vom Ausbildungsbeginn) absolviert wurde.
Bis zur Abschlussprüfung ist ein 20-stündiges Praktikum in der Sportart zu absolvieren, z. B. in einem Sportverein oder einer Schule.
Abschlussprüfung
Mündliche Prüfungen in den Fächern: Angewandte Trainingslehre Angewandte Bewegungslehre Sportbiologie
Praktische Prüfungen in den Fächern: Allgemeine praktisch-methodische Übungen (Lehrauftritt) Sportartspezifische praktisch-methodische Übungen (Lehrauftritt)