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Live übertragen von ORF SPORT+, verkündete Elisabeth Görgl im Juni ihren Rücktritt vom aktiven Ski-Rennsport. Tränenreich, aber zukunftsträchtig könnte man sagen. Denn die Doppel-Weltmeisterin von Garmisch-Partenkirchen 2011 (Super G, Abfahrt) beließ es nicht bei einem Rückblick auf ihre erfolgreiche Karriere, sondern gab vielmehr auch einen Ausblick auf ihre berufliche Zukunft - und diese sieht Österreichs "Sportlerin des Jahres 2011" weiterhin im Sport.
"Es ist mir ein persönliches Anliegen", erklärte die 36-jährige aus Kapfenberg, "auch anderen zu einem Bewusstsein für die eigene Fitness und zu einem körperlichen Wohlbefinden zu verhelfen." In diesem Bereich wolle sie künftig arbeiten, hier bringe sie Erfahrung mit. Deshalb absolviert die siebenfache Weltcupsiegerin (bei insgesamt 42 Podestplätzen) aktuell an der Bundes-Sportakademie Wien den ersten Teil des Trainergrundkurses.
Dem nicht genug, will "Lizz" ihr Knowhow aus ihrer 16 Saisonen langen Karriere als ehemalige Weltklasse-Skiläuferin künftig auch Firmen zur Verfügung stellen. Görgl: "Mich immer wieder neu zu motivieren, war ein wichtiger Eckpfeiler meines Erfolgs. Künftig will ich dieses Wissen im Rahmen von Workshops weitergeben." Sie weiß, wovon sie spricht, konnten sie doch nicht einmal mehrere Kreuzbandrisse in die Knie zwingen. Ganz im Gegenteil avancierte die Steirerin 2014 mit 33 Jahren und 304 Tagen zur ältesten Siegerin der bisherigen Weltcupgeschichte. Auf ihre schier unbezahlbare Erfahrung wird sie nun ihre Zukunft bauen.